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Neuigkeiten
Kontinuierliche Herstellung von Statorrohren ohne Bindenähte
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Mit den Statormaschinen der Baureihe D 969 Z2 hat DESMA in den letzten Jahren einen weltweiten Nischenmarkt erobert: Für die Herstellung so genannter Statoren werden bis zu zehn Meter lange Stahlrohre kontinuierlich und mit unbegrenztem Schussvolumen mit einer Gummigussmasse gefüllt.
Um dickflüssige oder feststoffhaltige Medien, etwa Erdöl, Schlämme oder hochviskose pastöse Massen zu fördern, setzt die Industrie Exzenterschneckenpumpen ein. Transportiert wird das Fördergut von einem schneckenförmig gewendelten Rotor durch einen Stator. Das wiederum sind Stahlrohre, die mit einer Gummigussmasse gefüllt sind, deren Innenkontur ebenfalls gewendelt ist.
Statoren für die Ölindustrie sind nicht selten bis zu zehn Meter lang - mit Durchmessern von bis zu 23 cm. Um solche Rohre zu füllen, ist schnell ein Schussvolumen von mehreren hundert Kilogramm Gummimasse nötig. Für diese Leistungen bietet DESMA die Maschinen der Baureihe 969 Z2 mit sogenannten Twin-Spritzeinheiten an. Die Statormaschinen verfügen über zwei Einspritzeinheiten, die in ein zentrales, temperiertes Düsensystem arbeiten. Von der Maschinensteuerung präzise synchronisiert, erfolgt die Befüllung der Rohre nach dem FIFO-Prinzip (First-In-First-Out), was maßgeblich zur Qualität der Statoren beiträgt. Denn auch die Qualität der plastifizierten Gummimasse ist gleichbleibend hoch, weil das Material an keiner Stelle länger als nötig aufgeheizt wird oder gar zusätzlicher Reibungswärme ausgesetzt ist.
Zur Herstellung der Statoren wird die Gummimasse unter Hochdruck in ein Stahlrohr um einen eingespannten Stahlkern herum eingespritzt und verdichtet. Das Profil des Kerns gleicht dem des gewendelten Rotors. Nachdem die Gummimasse vollständig ausvulkanisiert ist - was wegen der Größe der Rohre üblicherweise außerhalb der Maschine in einem Autoklav erfolgt - wird der Kern mit Hilfe eines Extraktorwerkzeugs entfernt.
Ausschlaggebend für die Qualität der Statoren ist das unterbrechungsfreie Einspritzen der Gummimasse mit nahezu unbegrenztem Schussvolumen, wodurch Bindenähte der Füllmasse im Rohrinnern vermieden werden. Die auch "Schweißnähte" genannten Schwachstellen entstehen, wenn die Fließfronten der eingespritzten Masse in unterschiedlichen Qualitäten und Aushärtegraden aufeinander treffen. Sie reduzieren die Standzeit der Statoren und können zu Leistungseinbußen der Pumpen führen.
Ein weiterer Vorteil der DESMA-Statormaschinen ist ihr extrem hoher Spritzdruck, durch den die Masse gleichmäßig, kontinuierlich und zügig in das Rohr gelangt. In Verbindung mit dem DESMA-FIFO-Konzept minimiert das die Befüllungszeit selbst bei der Verarbeitung sehr anspruchsvoller, hochharter Polymere.
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